Artikel vom 04.02.2012 auf www.jugend-mittendrin.de
Sie schwingen sich in schwindelerregende Höhen, gelangen bis in tiefste Tiefen und bedienen wie selbstverständlich auch alle Lagen dazwischen und das mit nur einer Gabe: ihrer Stimme!
Sie begeistern ihre Zuhörer, die beinahe süchtig nach Zugaben sind, regelmäßig. Ihre Musik ist zum Genießen und geht auf direktem Wege ins Herz. Die Rede ist von dem mittlerweile über die NAK-Grenzen hinaus bekanntem Doppelquartetts "Credo cantato" (übersetzt: gesungener Glaube). Dass ihre Stimmen nicht nur das Ohr, sondern eben vor allem das Herz erreichen, beweist der Titel „Hosanna“, in dem besungen wird, dass Blinde sehend, Arme reich, Schwache stark werden und erkennen, was der Herr an ihnen getan hat. Das Lied stand am Beginn des Konzerts und entspricht somit unter anderem dem Jahresmotto „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig!“ Doch nicht nur mit so nachdenklich stimmenden Titeln gewannen sie die Aufmerksamkeit ihrer Zuhörer, denn so erstaunlich es auch klingen mag: Ihr Repertoire reicht „von Bach bis Elvis“ und dass die acht Sänger dieser Ankündigung treu blieben, war am Sonntagnachmittag, 15. Januar 2012, offensichtlich. Neben eher traditionellen Titeln wie „Schönster Herr Jesus“ oder „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ standen moderne Titel wie beispielswei-se „Everytime I feel the spirit“ oder „A clare benediction“. Sollten sich doch hin und wieder kleinere Fehler einschleichen werden sie mit Humor genommen und ausgeglichen, was die Sänger nur noch sympathischer und authentischer wirken lässt. Das hohe Niveau, auf dem das Doppelquartett arbeitet, wird dadurch nicht im Mindesten gedrückt. Man bemerkt: Credo cantato sind nicht nur „auf der Bühne“ ein Team, sondern verstehen auch „backstage“, also „hinter den Kulissen“ gut. Die überdurchschnittlich gut gefüllte kleine Kirche in Reichardtsdorf dürfte wohl für sich gesprochen haben…
Am 16. Oktober 2011 wirkte das Vokalensemble credo cantato an der musikalischen Ausgestaltung des Gottesdienstes in der Leipziger Nikolaikirche mit.
Nach dem Geläut erinnerte das Doppelquartett mit dem Vortrag des Chorals Jesu, meines Herzens Freud von Johann Sebastian Bach an den großen Komponisten, der an selbiger Stelle im Mai 1723 sein Amt als Kantor und Musikdirektor in Leipzig aufnahm.
Der Gottesdienst am 17. Sonntag nach Trinitatis, der von Vikarin Dorothea Schanz geleitet wurde, beinhaltete als besonderen Höhepunkt auch die Taufe zweier Kinder. Das anschließende Abendmahl wurde von credo cantato mit sehr unterschiedlichen Stücken musikalisch umrahmt. So wurden unter anderem Der Herr ist mein Hirt von Bernhard Klein, Herr erbarme dich von Albert Becker und You are the light von Tom Fettke zu Gehör gebracht.
Den musikalischen und inhaltlichen Abschluss des Gottesdienstes bildete das achtstimmige Stück Wir glauben an einen Gott von Max Reger, dass in der überwältigenden Akustik des Kirchenschiffes besonders gut zur Geltung kam.
Vor der gemeinsamen Probe am Nachmittag nutzte credo cantato den Aufenthalt in Leipzig, um in der Thomaskirche am Grab Johann Sebastian Bachs noch einmal den oben genannten Choral vorzutragen und so dem großen Künstler die Ehre zu erweisen.
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"Credo Cantato" - zu Deutsch "gesungener Glaube" - ist Name und zugleich Programm.
Zu Gast war das Vokalensemble "Credo Cantato", acht junge Christen, die schon lange zusammen singen und seit 2007 als festes Ensemble auftreten. "Credo Cantato" - zu Deutsch "gesungener Glaube" - ist Name und zugleich Programm. Den Sängern sind einerseits die anspruchsvolle Musik und andererseits die in den Liedern vermittelten geistlichen Inhalte gleichsam wichtig.
Zu Gehör gebracht wurden unter anderem Lieder von Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Max Reger und Giovanni Gastoldi. Aber auch Spirituals, Traditionales und Lieder zeitgenössischer Komponisten standen auf dem Programm. Der Gesang berührte und ließ die Zuhörer verspüren, dass die Botschaft der Lieder nicht nur gesungen, sondern auch geglaubt wurde.
Der Eintritt zum Konzert war frei, die Zuhörer waren jedoch aufgerufen, eine Spende zu geben. Diese kam dem "Verein geistig und körperlich Behinderter Glauchau e.V." zugute, den die neuapostolische Gemeinde Glauchau anlässlich ihres 80-jährigen Bestehens bereits im letzten Jahr finanziell unterstützt hatte.
Frau Hinke und Frau Müller vom Verein dankten im Voraus für die Unterstützung, welche dringend für einen neuen Kleinbus benötigt wird.
Die Lange Nacht der Hausmusik - Der Auftakt der Thüringer Bachwochen
Weimar (csh) - Zur Eröffnung der „Thüringer Bachwochen" kamen Musik-Profis und Musik-Laien an 27 Orten Thüringens zusammen, um während der „Langen Nacht der Hausmusik" zu musizieren und zu tanzen. Es öffneten sich Türen von Wohnungen, Galerien, Bibliotheken, Kirchen und anderen Begegnungsstätten für interessierte und neugierige Musikliebhaber.
Instrumente und Stimmen ließen Töne allein oder zusammen erklingen. Die familiäre Atmosphäre, die in dieser Nacht aufkam, brachte Lust am Singen und sich Ausprobieren. Von klassischer Musik über Jazz und selbstverständlich bis Bach, waren, in kleinen und großen Räumen, reich gestaltete Programme zu erleben. Neben Musik für Orgel, Blas- und Streichinstrumente, gab es Vokal- und Instrumentalmusikalische Begegnungen. Ein rundum gelungener Auftakt der „Thüringer Bachwochen"!
Artikel vom 15.04.2011
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25.04.2010
Marienkirche in Jena-Ziegenhain
23.04.2010
162. Veitskonzert mit geistlicher Vokalmusik in der evangelisch-lutherischen Pfarrkirche St. Veit in Wünschendorf/Elster
Den Rahmen für zwei Konzerte des Vokalensembles credo cantato im April 2010 bildete das unter anderem von Ludwig van Beethoven vertonte Gedicht Christian Fürchtegott Gellerts "Gott ist mein Lied".
Die daraus rezitierten Strophen zogen sich als roter Faden durch den gesamten musikalischen Vortrag und waren jeweils der thematische Auftakt für die folgenden Stücke.
Unterstützt wurden die Sängerinnen und Sänger diesmal durch Gert Oberthür an der Orgel. Ein besonderer Dank gilt auch Herrn Doktor Günter Weißenburger (Jena) und Herrn Andreas Martz (Wünschendorf), die mit ihren Moderationen einen großen Teil zum Gelingen beigetragen haben.
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31.10.2009
Konzert zum Reformationstag in der Marienkirche in Gera-Untermhaus.
Das letzte Konzert des Jahres 2009 gab das Vokalensemble credo cantato am 31. Oktober in der historischen Marienkirche in Gera-Untermhaus. Nach einigen einleitenden Worten der Pastorin Petra Doering erklangen im ersten Teil mit Ein feste Burg ist unser Gott und Aus tiefer Not schrei ich zu dir passend zum Reformationstag unter anderem Texte Martin Luthers. Doch nicht nur barocke und romantische Töne füllten an diesem Abend das alte Gotteshaus. credo cantato brachte im Mittelteil des Konzertes mit Gospels und Spirituals einen völlig anderen Stil ein und sorgte so für ein abwechslungsreiches Programm, bei dem für alle Zuhörer etwas dabei war. Der abschließende Teil des Konzerts schlug mit den beiden Luthervertonungen von Es spricht der Unweisen Mund wohl und Verleih uns Frieden gnädiglich wiederum eine Brücke zum Anfang und war sonst stark von Mendelssohn Bartholdy dominiert, bei dessen achtstimmigen Stücken die Sängerinnen und Sänger Professionalität und Gefühl bewiesen. Ein spezieller Dank gilt den Verantwortlichen der Marienkirche und besonders Frau Doering, die dieses Reformationstagskonzert möglich machte und unterstützte. (mh)
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13.06.2009
credo cantato geht mit den Zuhörern auf eine musikalische Zeitreise der Extraklasse
Am Abend des 07.06.2009 erklang in der Jüdeweiner Kirche ein Konzert mit musikalischen Einflüssen von Bach bis Elvis und endete mit minutenlangen Beifallsbekundungen der Zuhörer.
Das Doppelquartett gestaltete zusammen mit dem Kantor Hartmut Siebmanns eine christusnahe und geistliche Stunde mit deutschen, englischen und lateinischen Stücken. Die Ausführenden luden zu abwechslungsreicher Stimmung und tiefen Emotionen ein. Dabei zeigte sich die Qualität durch harmonischen Chorgesang oder hervorragende solistische Darbietungen während des ganzen Konzertes.
Es war zu spüren und zu sehen, wie credo cantato die „Frohe Botschaft“ glaubhaft und ergreifend an die Zuhörer weiter gab. Der credo cantato, der gesungene Glaube, war in der ganzen Kirche nahezu körperlich greifbar. (axj)
Quelle: www.junge-christen.info